Fjordpferdetag in Hennef
3. Fjordpferdetag in Hennef
Das Motto des Tages hätte auch heißen können: „Wir trotzen der Technik“. Aber trotz aller technischen Probleme (die Josef Borsbach in beispielhafter Weise auffing (-: ), zeigte das Fjordshowteam ein tolles Programm, hatte viel Spaß und steckte mit diesem Spaß das Publikum an.
Diesmal waren wir nicht mit Pappnasen und Clownskostümen, sondern in unserem Fjordshowteamdress unterwegs. Die Vielseitigkeit des Fjordpferdes wurde mit viel „Spiel, Spaß und Aktion“ präsentiert:
Aila bewies wieder blindes Vertrauen zu Tanja, sprang was das Zeug hielt (mit und ohne Zügel) und übernahm diesmal auch die Papierwand. Ingvar ist schwanger (natürlich seine Reiterin Denise) und so mussten wir leider auf das Highlight der Vierwand verzichten. Aber wie gesagt: Aila meisterte mit Bravour die Zweierwand und hat Ingvar so würdig vertreten. Im nächsten Jahr sind Denise und Ingvar auch wieder mit dabei. Darüber freuen sich die beiden schon und der Rest des Teams natürlich auch!
Mondrian ließ es wie immer krachen und „killte“ einen Luftballon nach dem anderen. Sassi und er zeigten, dass sie eine sehr breite Palette an zirzensischen Lektionen beherrschen: Kompliment, liegen, steigen – alles ein Klacks für Mondrian.
Miss Piggy war in Hennef zum ersten Mal ohne „Sozius“ Kermit unterwegs. Kermit, der Frosch hatte diesmal ein eigenes Fjord. Familie Kornführer hatte zum ersten Mal ihr Nachwuchspferd Immo dabei. Immo bewies Nervenstärke – typisch Fjord eben – und ließ sich von Kermit (Anne Herrmann, 10 Jahre) wie selbst verständlich reiten. Die beiden waren wirklich ein nettes Paar. In Hennef zum ersten Mal zusammen unterwegs, aber sicher nicht zum letzten Mal! Miss Piggy, unsere Leyka mit Daniela zeigte sich wie stets von ihrer besten Seite. Nicht nur das Kostüm beeindruckte, auch Leykas Sprünge über die Stühle konnten sich wirklich sehen lassen.
Petra und ihr Rascal waren – wie könnte es auch anders sein – wieder eine Augenweide. So manches Warmblut wird Rascal um seine Gänge beneiden. Und dazu die Nervenstärke, diese Kombination lässt einfach das Herz jedes Pferdefreunds höher schlagen. Nicht alle Pferde sind so nervenstark und gehen über eine Luftballonmatte, um sich die Füße abzutreten.
„Aber nur das Pferd ausziehen!“ Ansonsten hätten Lisas Eltern etwas gegen den Strip ihrer Tochter einzuwenden. Nachdem die Siebzehnjährige gezeigt hat, wie nett ihr Wallach Balu auf Kandare Dressurlektionen beherrscht, zeigten die beiden, dass es auch ohne geht. Da wurde erst abgesattelt, dann ging es „oben ohne“ weiter. Balu konzentrierte sich stets auf seine Reiterin und zeigte zudem noch, dass er „von Hause aus“ Zirkusfjord ist. Spanischer Schritt, Steigen und Kompliment gehören zu seinen leichtesten Übungen.
Steven und Calipso legten sich ins Geschirr. Auf der Kutsche saß Stefan Gammersbach mit Familie und bewies, dass er sein Gespann stets im Griff hat, auch wenn den Pferden ein Ball zwischen die Beine gerät. Kompliment an seine Fahrkünste und die Nervenstärke seiner Pferde!
Premiere hatte Steffi und ihr Wallach Prinz: Sie zeigten Dressur und Fahren vom Boden. Außerdem durfte Prinz seine Fußballleidenschaft ausleben. Prinz ist halt ein typischer Mann: Sobald er einen Ball sieht, gibt es kein Halten mehr.
Wir hatten Spaß, das Publikum auch und es immer wieder schön, so viele Fjordis und so viele Fjordpferdefreunde zu treffen.